Leitfaden für verantwortungsvolle digitale Kreation

Einleitung

Egal, ob du dir eine Online-Präsenz aufbaust, Musik machst oder visuelle Kunst gestaltest, es ist wichtig, die Regeln für ethische und rechtlich einwandfreie kreative Arbeiten zu verstehen. Dieser Artikel basiert auf den Community-Standards von Fiverr. Er soll dir mehr Details zu diesem komplexen Feld liefern und dabei Fairness und Respekt gegenüber allen Beteiligten fördern.

Die Rechte Dritter verstehen

Gemäß den Community-Standards von Fiverr ist ein „Dritter“ ein Unternehmen oder eine Person, die nicht Fiverr ist und indirekt an den Dienstleistungen beteiligt ist, die Nutzer anbieten oder anfordern. Auf dem digitalen Marktplatz ist die Achtung der Rechte anderer von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen innerhalb unserer Community aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Integrität der Endergebnisse zu wahren. Daher ist es wichtig, dass Nutzer die allgemeine Internet-Community respektieren und die Nutzungsbedingungen anderer Plattformen und Unternehmen einhalten.

Lizenztreue Nutzung von Inhalten

Durch externe Elemente wie Bilder, Musik oder Themes kannst du deine kreativen Arbeiten noch facettenreicher gestalten. Transparenz ist jedoch der Schlüssel. Du musst deutlich machen, dass du Inhalte Dritter verwendest und darfst diese nicht als deine eigenen ausgeben. Prüfe sorgfältig die Bedingungen aller externen Elemente und vergewissere dich, dass deine Lizenz für dieses Werk Dritter die erforderlichen Berechtigungen für die Nutzung durch andere Personen enthält. 

 

Tipps für Freelancer
Achte bei externen Inhalten auf geistige Eigentumsrechte: Mach dich immer genau mit den Lizenzbedingungen vertraut, bevor du Elemente von Drittanbietern in dein Projekt integrierst. So kannst du unbeabsichtigte Fehltritte in Bezug auf geistiges Eigentum vermeiden.

  • Sei transparent: Wenn deine Kreation externe Elemente beinhaltet, solltest du das offen kommunizieren. Teile diese Information und kläre alle damit verbundenen Kosten, um mögliche Missverständnisse mit Kunden zu vermeiden.
    Wenn du beispielsweise Entwicklungsdienstleistungen für Shopify oder WordPress anbietest und lizenzierte Themes verwendest, sollte in deinem Service klar angegeben sein, dass die Dienstleistung Elemente von Websites Dritter umfasst. Du könntest erwägen, diese im Abschnitt „Service-Extras“ gegen einen Aufpreis hinzuzufügen.

Tipps für Käufer

  • Sei proaktiv: Kläre die Herkunft integrierter Elemente. Sprich bei der Absprache der Auftragsanforderungen mit Freelancern offen über die Verwendung von lizenziertem Material. Frag nach, ob sie über die erforderlichen Berechtigungen für Themes oder andere Inhalte verfügen, die sie in dein Projekt integrieren möchten.

  • Nutze deine eigenen Elemente: Wenn du Komponenten hast, die du integrieren möchtest, informiere den Freelancer darüber. So stellst du sicher, dass dein Projekt mit Materialien erstellt wird, die bereits in deinem Besitz sind, und vermeidest potenzielle Lizenzprobleme. 

Allgemeine Richtlinien

  • Prüfe stets, ob potenzielle Rechte an geistigem Eigentum bestehen. Auch für frei verfügbare Inhalte im Internet können Urheberrechtsbeschränkungen gelten. Eine einfache, aber wirkungsvolle Faustregel: Geh davon aus, dass alle Inhalte auf irgendeine Art geschützt sind, bis das Gegenteil bewiesen ist.
  • Geh auf Nummer sicher: Dokumentiere immer die Herkunft externer Inhalte und deine Zusammenarbeit mit anderen. Diese Dokumentation kann als Nachweis für dein Recht zur Nutzung des Materials dienen, falls Fragen aufkommen.

Durch die Förderung einer Kultur der Transparenz und des Respekts für Urheberrechte, Lizenzen und Rechte Dritter schaffen wir einen florierenden und rechtmäßigen digitalen Marktplatz. Unsere Freelancer und Kunden spielen eine entscheidende Rolle dabei, sicherzustellen, dass der kreative Prozess nicht nur Spaß macht, sondern auch von Legalität und gegenseitigem Respekt geprägt ist.

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